Der Rheindrache | Mobil Suche Sitemap | französisch englisch spanisch

Das Siebengebirge im Großherzogtum Berg - Franzosenzeit

Franzosenzeit

Diese Zeit, und "Franzosenzeit" ist absolut neutral gemeint, hat unsere Region geprägt. Napoleons Code Civil galt lange über seine Herrschaft hinaus.

Ausland
1799
Staatsstreich Napoleons
1803
Verkauf des Louisiana-Territoriums an die USA
1804
Kaiserkrönung, Code Civil
1808/09
Guerilla-Krieg in Spanien
1809
Krieg Österreichd gegen Napoleon
1810
Ehe mit Marie-Louise
1812
Krieg Englands gegen die USA

Die Französische Revolution 1789 erschüttert die Monarchien Europas; es kommt zum Krieg. Den Söldnerheeren Preußens und Österreichs tritt ein Volksheer aus Männern entgegen, die für ihr Vaterland und für die Ideen der Revolution kämpfen. Ihr Kriegslied, die Marseillaise, ist heute noch die französische Nationalhymne. 1794 besetzen französische Truppen das linke Rheinufer, im Oktober fallen Bonn und Köln.

Die Rheingrenze

De facto ist der Rhein nun die Grenze zwischen dem revolutionären Frankreich und dem Alten Reich. Eine französische Militärverwaltung wird eingesetzt, die u.a. eine Kriegssteuer verhängt und sofort die Rechte der geistlichen Fürstentümer an sich zieht.

Schon 1795 scheidet König Friedrich Wilhelm II. von Preußen aus der Koalition aus, lässt sich aber eine Entschädigung für verloren gegangene preußische Gebiete auf der linken Rheinseite garantieren.

Noch im selben Jahr setzen französische Truppen über den Rhein und ziehen gegen die anrückenden Österreicher. Soldaten beider Armeen ziehen durch unsere Region, die Reichsarmee muss untergebracht und verpflegt werden.

Einer der fähigen Revolutionsgeneräle ist der Korse Napoleon Bonaparte. Er besiegt die Österreicher in Italien, daraufhin muss Kaiser Franz II. im Frieden von Campo Formio 1797 österreichische Territorien abtreten und die Rheingrenze anerkennen. Das besetzte linke Rheinufer ist nun französisches Staatsgebiet. Noch im November 1797 beginnt die Umgestaltung des Landes nach französischem Vorbild in Départements, Arrondissements Bezirke), und Municipalités (Gemeinden) und die in Frankreich geltenden Gesetze und Verordnungen treten auch hier in Kraft.

Die völkerrechtliche Anerkennung folgt im Frieden von Lunéville 1801. Zugleich werden den Fürsten, die auf der linken Rheinseite Gebiete verloren hatten, Entschädigungen auf der rechten Rheinseite versprochen. Dabei ist schon klar, dass dies nur auf Kosten der geistlichen und kleinen Fürstentümer möglich sein wird.

Reichsdeputationshauptschluss

Die Umsetzung obliegt einem Ausschuss des Reichstages, der Reichsdeputation, wobei Napoleon das letzte Wort hat. Im Reichsdeputationshauptschluss 1803 verfügt sie: Die geistlichen Fürstentümer und Klöster werden aufgehoben und ihre Gebieten weltlichen Landesherrn zugeschlagen (Säkularisierung); fast alle kleinen reichsunmittelbaren Reichsstädte und Herrschaften verlieren ihre Selbständigkeit und werden anderen Landesherren zugeschlagen (Mediatisierung). Das geht so weit, dass die Entschädigungen oft ungleich größer sind als die Verluste. So für Bayern und Württemberg, die zudem 1805 von Napoleon zu Königreichen erhöht wurden. Recht und Gesetz des Altes Reiches werden nicht beachtet.

Erzbistum Köln und Kloster Heisterbach

Das Erzbistum Köln gibt es nun nicht mehr. Seine Gebiete auf dem rechten Rheinufer, das Amt Wolkenburg mit Königswinter und Ittenbach, sind dem Herzog von Nassau-Usingen zugesprochen. Noch im gleichen Jahr, am 12. September 1803, hebt die bergische Regierung das Kloster Heisterbach auf und bietet die Abteikirche zum Kauf an. 1809 erwirbt sie der französische Unternehmer Piautaz, der hier Steine für den Bau eines Kanals brechen will.

1806: Der Rheinbund ..

Nach Napoleons Sieg in der Drei-Kaiser-Schlacht von Austerlitz 1805 geht es Schlag auf Schlag. Kaiser Franz II. nimmt den Titel "Kaiser von Österreich" an. Der französische Gesandte erklärt dem Reichstag in Regensburg: "Seine Majestät der Kaiser und König sieht sich verpflichtet zu erklären, dass er den Bestand der deutschen Verfassung nicht mehr anerkennt. Aber er erkennt nichtsdestoweniger an die vollkommene Souveränität eines jeden der Fürsten, deren Staaten heute Deutschland bilden. Er wird mit ihnen dieselben Beziehungen halten wie mit den anderen unabhängigen Mächten Europas."

.. und das Ende des Alten Reiches

Daraufhin schließen sich 16 Fürsten in Süd- und Mitteldeutschland als souveräne Staaten unter Protektorat Napoleons zum Rheinbund zusammen. Am 1. August 1806 erklären sie vor dem Reichstag in Regensburg, dass die Reichsgesetze "künftighin null und nichtig" für sie und ihre Untertanen seien - das ist der Austritt aus dem Verbund des Alten Reiches. Die Macht des Faktischen und ein Ultimatum Napoleons lassen Franz II. die Konsequenzen ziehen: Am 6. August 1806 dankt er als römisch-deutscher Kaiser ab und erklärte das Alte Reich, das Heilige Römische Reich Deutscher Nation, für erloschen.

Großherzogtum Berg (1806)

Am 15. März 1806 tritt der Herzog von Berg, nun König Max I. Joseph von Bayern, das Herzogtum an Napoleon ab. Der Kaiser vergrößert das Gebiet und erhebt es zum Großherzogtum Berg. Auch Königswinter mit der Wolkenburg und dem Drachenfels kommen nun zu Berg. Per Dekret vom 26. März 1806 wird es Napoleons Reitergeneral und Schwager Joachim Murat übertragen.

Am 12. Februar 1808 wird im Großherzogtum Berg die Leibeigenschaft aufgehoben, am 1. Januar 1810 der französische Franc eingeführt und der Code Civil, auch Code Napoléon genannt, tritt in Kraft. 1812 folgt eine einheitliche Gerichtsorganisation. 1808 gibt Murat die Herrschaft an Napoleon zurück, der es dann selbst übernimmt. Doch Berg muss jährlich 5.000 Mann für Napoleons Armee abstellen; bergische Soldaten kämpfen gegen die Preußen und in Spanien.

Der Zusammenbruch Preußens (1806)

Preußen war seit 1795 neutral. Erst als französische Truppen auf dem Weg nach Austerlitz durch preußisches Gebiet marschieren und Napoleon seine Versprechen bricht, erklärt König Friedrich Wilhelm III. (1797-1840) Frankreich den Krieg. In der Doppelschlacht von Jena und Auerstädt im Oktober 1806 erleidet Preußen eine vernichtende Niederlage; zwei Wochen später zieht Napoleon in Berlin ein. Napoleon besiegt auch die russische Armee. Im Frieden von Tilsit kann er die Bedingungen diktieren. Preußen verliert fast alle Landesteile im Westen; hier bildet Napoleon das Königreich Westfalen unter seinem Bruder Jérôme.

In diesen schweren Jahren erkennt der preußische Staat die Notwendigkeit grundlegender Reformen. Der Freiherr vom Stein und Graf Hardenberg kämpfen für die Bauernbefreiung und die Aufhebung von Standesschranken, die Generäle Scharnhorst und Gneisenau für eine Heeresreform.

Kontinentalsperre (1806)

Napoleon beherrscht fast ganz Europa - nur der englische Flotte war er in der Seeschlacht von Trafalgar 1805 unterlegen. Da er England nicht erobern kann, will er es wirtschaftlich niederringen. Kein Land in Europa darf mit England Handel treiben, kein Hafen englische Schiffe vor Anker gehen lassen. Doch während die englischen Kaufleute neue Absatzmärkte in Übersee für ihre Waren erschließen, leiden die Menschen auf dem Kontinent.

In diesem erbittert geführten Wirtschaftskrieg werden schließlich auch Waren aus Berg als "feindlich" eingestuft und mit so hohen Zöllen belegt, dass das Großherzogtum de facto vom französischen Markt abgeschlossen ist. Die Folgen sind verheerend.

Höhepunkt und Widerstände

1808 ist Napoleon auf dem Höhepunkt seiner Macht. Weitere 23 deutsche Staaten haben sich dem Rheinbund angeschlossen, nur Österreich, Preußen, Dänisch-Holstein und Schwedisch-Pommern sind außen vor. Diejenigen unter den Rheinbund-Fürsten, die vor allem an ihren Status und an ihre Territorien denken, finden in Napoleon ihren Meister. Ihm geht es um den Aufbau eines unabhängigen, langfristig an Frankreich gebundenen Staatenbundes zwischen seinem Kaiserreich auf der einen und Preußen und Österreich auf der anderen Seite. Vor allem braucht er Waffenhilfe, und wann der Bündnisfall eintritt, bestimmt er allein.

Aus Befreiern werden Besatzer

Napoleons Kriege fordern den Menschen immer größere Opfer ab. Am Ende verfinstert sich das Bild vom Hoffnungsträger Napoleon; für viele ist er nur noch ein Despot, der die Ideale von Freiheit, Gleichheit und Brüderlichkeit längst verraten hat, der koste es was es wolle ganz Europa beherrschen will und dafür unzählige Menschen in den Tod schickt.

Der Druck von Napoleons Herrschaft stärkt das nationale Bewusstsein, das Wort "Vaterland" bekommt einen tieferen Sinn. Nationalbewusstsein und Weltoffenheit waren kein Gegensatz, die Liebe zum eigenen Land und zur eigenen Kultur schließt die Achtung für andere Kulturen ein. Das leben große Menschen jener Zeit vor; als Beispiel seien hier der Universalgelehrte Wilhelm von Humboldt und die Brüder Grimm genannt, die nicht nur deutsche, sondern Märchen aus aller Welt sammeln, übersetzten und für Verständnis werben.

Russlandfeldzug (1812)

Über die Kontinentalsperre kommt es zum Bruch zwischen Zar Alexander I. und Napoleon. An der Spitze seiner Grande Armée von 675.000 Mann, mit Kontingenten aus Preußen, Österreich und den Rheinbundstaaten, zieht Napoleon nach Russland - entschlossen und zuversichtlich, das Zarenreich niederzuwerfen. Nach anfänglichen Erfolgen Napoleons zieht sich der Zar immer weiter ins Innere seines riesigen Landes zurück. Schließlich besetzt Napoleon Moskau; doch in der nächsten Nacht geht die Stadt in Flammen auf, dabei werden Vorräte und Quartiere vernichtet. Napoleon bietet dem Zaren den Frieden an, erhält aber über Wochen keine Antwort.

Als er schließlich den Rückzug antritt, gerät er mit seinen Truppen in den russischen Winter und wird immer wieder von Kosaken angegriffen. Der Feldzug endet in einer Katastrophe. Napoleon selbst entkommt in einem Schlitten, von seiner Grande Armée kehren nur 18.000 Soldaten heim, unter ihnen etwa 190 von 500 Männern aus dem Großherzogtum Berg.

Befreiungskriege

General Yorck, Kommandant des preußischen Hilfskorps, schließt am 30.12.1812 mit dem russischen Kommandanten ein Neutralitätsabkommen (Konvention von Tauroggen). Von Ostpreußen aus ruft der Freiherr vom Stein im Auftrag des Zaren zum Widerstand auf. Schließlich kommt ein Bündnis mit Preußen zustande; König Friedrich Wilhelm III. erklärt die allgemeine Wehrpflicht und ruft am 17. März 1813 zum Befreiungskrieg auf. Getragen von einer Welle der Begeisterung und Opferbereitschaft werden neue Einheiten geschaffen: Landwehr, Landsturm und Freikorps. Besonders bekannt ist das Corps von Major Lützow.

Im Großherzogtum Berg hatte die französische Zollpolitik zu Depression, Schmuggel und Abwanderung geführt und der Militärdienst belastet die Menschen so stark, dass es im Januar 1813 kam zu offenem Widerstand gegen weitere Aushebungen kommt.

Napoleon eilt mit eigenen Soldaten und Rheinbundtruppen nach Sachsen, kann die Preußen und Russen schlagen und schließt einen Waffenstillstand. Soldaten aus dem Großherzogtum Berg waren nicht mehr dabei.

Völkerschlacht bei Leipzig

Im Sommer 1813 verstärken England und Schweden unter Kronprinz Karl Johann, dem ehemaligen französischen Marschall Bernadotte, das Bündnis. Staatsminister Metternich von Österreich verhandelt mit Napoleon, denn er will eine russische Vorherrschaft ebenso wenig wie eine französische. Als Napoleon auf das Angebot nicht eingeht, tritt auch Österreich der Koalition gegen Napoleon bei. Wenig später auch Bayern.

In der Völkerschlacht bei Leipzig treffen die Heere aufeinander. Vier Tage lang, vom 16.-19. Oktober 1813 wird gekämpft, dann ist Napoleon besiegt und zum Rückzug nach Frankreich gezwungen. Preußische und russische Truppen setzen nach und dringen an den Rhein vor; der Rheinbund fällt auseinander.

Rheinübergang und Landsturm vom Siebengebirge

Im November 1813 erscheint der preußische Major von Boltenstern mit seiner Truppe in Königswinter. Zusammen mit Königswinterer Bürgern bilden sie am 10. November 1813 den "Landsturm vom Siebengebirge". Fortan sichern 3.000 bewaffnete Landsturmmänner das rechte Rheinufer von der südlichen Gemeindegrenze Honnefs bis zur Siegmündung. Das linke Rheinufer ist noch von den Franzosen besetzt.

In der Neujahrsnacht 1813/14 überschreiten preußische Truppen unter Feldmarschall Blücher bei Caub den Rhein. Am 3.1.1814 versucht Major von Boltenstern mit seiner Truppe und 150 Freiwilligen, Köln zurückzuerobern. Doch ihr Angriff scheitert; der Major kommt ums Leben. Am selben Tag greifen preußische Gardejäger und Landsturmmänner von der Insel Nonnenwerth aus die französischen Truppen auf der linken Rheinseite an. Dabei fällt ein Einheimischer, Johann Josef Genger. An von Boltenstern und Genger erinnert das Landsturmdenkmal auf dem Drachenfels.

Am 14. Januar 1814 räumen die Franzosen Köln und die Rheinlinie, im März 1814 ist das ganze Rheinufer zurückerobert. Am 31. März 1814 ziehen die Verbündeten in Paris ein; Napoleon muss abdanken und bekommt die Insel Elba als Fürstentum zugewiesen. Doch die Lage bleibt unruhig.

Generalgouvernement Berg (1813)

Nach dem Sieg über Napoleon bei Leipzig baut der tüchtige Freiherr von und zum Stein ein Zentralverwaltungsdepartement für die provisorische Verwaltung der ehemaligen Modellstaaten und französischen Gebiete auf. Truppen für den Krieg gegen Napoleon müssen aufgestellt, Bargeld, Material und Ausrüstung besorgt werden. Das bergische Landsturmedikt vom 25. Dezember 1813 verfügt die allgemeine Wehrpflicht für alle Männer zwischen 16 und 60 Jahren. Aus dem Großherzogtum Berg wird im November 1813 das Generalgouvernement Berg mit Sitz in Düsseldorf. Schon damals zeichnete sich ab, dass die Rheinlande wohl an Preußen fallen würden.

Wiener Kongress und Waterloo (1814/15)

Vom 18. September 1814 bis 9. Juni 1815 tagen die Staatsmänner Europas im Palais am Ballhausplatz in Wien. Die Interessen Frankreichs vertritt Talleyrand, ein überaus geschickter Diplomat, der schon unter dem Ancien Régime, der Revolution und Napoleon seinen Einfluss zu wahren gewusst hatte. Geschickt nützt er die Differenzen und Eifersüchteleien zwischen Russland, Preußen, England und Österreich, bis der Kongress zu platzen und ein neuer Krieg droht.

Doch dann erreicht eine alarmierende Nachricht den Kongress: Am 1. März 1815 war Napoleon mit einigen Hundert Mann in Südfrankreich gelandet. Überall jubelten Menschen ihm zu und Truppen, die ihn bekämpfen sollten, waren zu ihm übergelaufen. Nun findet man eine Lösung: Frankreich kommt gut weg, seine neuen Grenzen sind ungefähr die von 1789. Österreich verzichtet auf die österreichischen Niederlande, erhält dafür Tirol, Salzburg, die Lombardei und Venetien. Russland bekommt den größten Teil Polens ("Kongresspolen"), England bekommt u.a. Hannover zurück. Preußen bekommt nicht wie gewünscht Sachsen, sondern das Rheinland und Westfalen. Die Schlussakte wird am 9. Juni 1815 unterzeichnet.

"Ich wollte es wäre Nacht oder die Preußen kämen" - Waterloo

In den österreichischen Niederlanden siegt Napoleon noch einmal gegen die preußische Armee, dann, wenige Tage später, unterliegt er bei Waterloo den vereinigten englischen und preußischen Heeren unter Wellington und Blücher. Zum zweiten Mal muss Napoleon abdanken; er wird auf die Insel St. Helena im Südatlantik verbannt. Sechs Jahre später verstirbt er dort.

Die vom Wiener Kongress beschlossene Ordnung sichert das Gleichgewicht der Kräfte in Europa. Zur Sicherung der neuen Ordnung schließen sich Russland, Österreich und Preußen am 26. September 1815 zur Heiligen Allianz zusammen; später treten ihr die meisten europäischen Staaten bei.

Deutscher Bund

Ein Sonderkomitee des Wiener Kongresses beschäftigt sich mit der Frage, wie es in Deutschland weitergehen soll. Im ersten Pariser Friedensvertrag war den deutschen Staaten und freien Städten ihre Unabhängigkeit zugesichert und die Vereinigung durch ein föderatives Band angedacht worden. Nun stehen Interessen gegeneinander. Keiner der Herrscher ist bereit, zugunsten einer Zentralmacht zurückzustecken - weder Kaiser Franz I. von Österreich, noch Friedrich Wilhelm III. von Preußen, noch die Herrscher der Mittelstaaten wie Bayern, Württemberg oder Hannover. Preußen ist durchaus für eine stärkere Einigung Deutschlands, aber unter seiner Führung, und dagegen wenden sich die kleineren Staaten und Österreich.

Schließlich kommt nur ein loser Staatenbund, der "Deutsche Bund" zustande. Das Gründungsdokument, die Bundesakte, wird am 8. Juni 1815 unterzeichnet. In Artikel 13 heißt es, dass alle Bundesstaaten eine Verfassung bekommen und das Volk durch seine Stände vertreten wird. Aber nur einige Mittel- und Kleinstaaten halten sich daran. Die Staatsmänner sind zufrieden, viele Menschen aber sind tief enttäuscht.

Bild- und Quellenachweis

Die Bilder stammen aus der Public Domain Section der Wikipedia.